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Ölheizung

Informationen über die Ölheizung

Eine Öheizung besteht im v.a. aus Ötank (Kunststoff-, Kugel- oder Stahltank), aus der Kaminen und aus Heizkessel inkl. Öbrenner. Der Begriff Ölheizung wird teilweise auch Ölfeuerung bezeichnet. Ölheizungen verbrennen Öle und nutzen die entstandene Energie. Der Einsatzmöglichkeiten der entstandenen Energie sind dabei sehr vielfältig. Die Ölheizung stammt ursprünglich aus aus der Rohöhlverarbieutng. Qualitätsstandards müssen beim Bau von Ölheizungen beachte werden: Eine dafür vorgesehen Norm ist z.B. die DIN 51603-1 Norm. In ihr sind die Anforderungen an die Qualität einer Ölheizung niedergeschrieben.

Heizölarten

Mittlerweile können verschieden Arten von Heizöl verwendet werden. Dabei kann der Kunde zwischen den verschiedenen Sorten wählen. Man kann dabei zwischen Standardheizöl, sog. Premiumheizöl oder schefelarmen Heizöl wählen. Probleme bei der Ölheizung sind sicher die Preisentwicklung Heizöl. Aufgrund der allgemeinen Erhöhung des Preises von Rohöl sind auch die Heizkosten für Ölheizungen gestiegen.

Neue Heiztechnik

Moderne Heizungen haben einen niedrigeren Verbrauch und sind besser mit der Umwelt verträglich als als alte Anlagen aus den 70er und 80er Jahren. Da alte Heizungen müssen in nächster Zeit auf den neuen Stand gebracht werden, so dass ein schneller Umstieg sich auch aus wirtschaftlichen Aspekten heraus lohnt. Neue Kessel für niedrige Temperaturen (Niedrigtemperaturkessel) haben eine Temperatur im Vorlauf von ca. 50 Grad (alte Heizungen: 70 bis 90 Grad). Der Wirkungsgrad ist dabei höher. Niedertemperaturanlagen können zu Brennwertanlagen aufgerüstet werden. Dafür ist die Installation eines sog. Wärmetauscher erforderlich.

Vor- und Nachteile von Öl

Öl ist relativ frei Verfügungbar. Und im Sommermonaten ist der Ölpreis meist auch niedriger als in Wintermonaten. Schadstoff-Emissionen der neuen Anlagen sind deutlich niedriger. Trotzdem ist die Schadstoff-Belastung immer noch sehr erhblich. Ein weiterer Nachteil ist, dass Öl nicht ewig vorrätig sein wird. Mit knapper werdenden Vorräten werden auch die Preise mehr und mehr steigen. Wissenschaftliche Arbeiten belegen dass die Hälfte der weltweiten Vorkommen von Öl ausgeschöpft wurden. Nicht nur aus diesem Grund ist mit weiteren Ölpreissteigerungen zu rechenen. Auch die Steuer der Ölheizungen könnte möglicherweise in Zukunft noch ansteigen. Ein weiterer Nachteil ist auch der Schwefelbestandteil von Heizöl.
Ein gewisser Taupunkt muss eingehalten werden. Bei Unterschreitungen des Taupunktes kann es zu Korrosionen kommen. Die Folge eines zu niedrigen Taupunktes Bildung einer sog. schwefeligen Säure.

Ölheizung als Zentralheizung

Eine Oelheizung kann auch als Zentralheizung eingesetzt werden. Hierbei wird Energie von Oel in Wärme umgesetzt. Der zentrale Teil der Ölheizung ist der Kessel. Im Kesseln kann Wasser mit Temperaturen von 30 °C weit 80 °C aufgeheizt werden. Das heiße Wasser wird durch ein System aus Rohren in die Fussbodenheizung oder in die Heizkörper gepumpt. Über die Zentralheizung wird dann die Wärme an die Raumluft abgegeben, wobei sich das Wasser immer mehr abkühlt. Das abgekühlte Wasser wird, nachdem es seine Wärme abgegeben hat dann zurück zur Heizung gepumpt. Den Austausch des Wassers von den Heizkörpern zu den Kässlen kann mit einer Umwälzpumpe erreicht werden. Natuerlich entstehen durch die Verbreunnung von Öl auch verschiedene Abgase. Abgase müssen über ein System von Kaminen dann nach außen abgeleitet werden.

Öl-Brennwerttechnik

Öl-Brennwerttechnik ist zur Zeite die effektivste Methode, mit Öl zu heizen. Mit der Brennwerttechnik kann man fast eine 100-Prozientige Ausnutzung der Energie erreichen. Der extrem hohe Wirkungsgrad wird erreicht, indem die Wärme der Heizungsabgase genutzt. Bei der bisherigen Verfahren ging diese Wärme einfach über das Kaminsystem nach außen verloren. Viele Fachleute empfehlen, auf diese neue sehr effektive Methode zu setzten. Der Verbrauch kann mit der neuen Technik bis zu 30 % gegenüber der alten Technik verringert werden.
 

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