Markisen

Markisen, Markise Markisen ok

Exklusive Markisen dienen als Sonnenschutz sowie Wärme-, Sicht- oder sogar als Regenschutz. Sie sind an einem bestimmten Objekt fest montiert. Daher zählt man die Markisen zum Bereich der Rolläden, Jalousien und des Sonnenschutzes. Eine individuelle Gestellkonstruktion ist mit undurchlässigem Tuch bespannt.

Unser Partner für Markisen und Sonnenschutz: mm Markisenbau Müller GmbH.

Kleine Geschichte der Markise

Eine Konstruktion ähnlich der heutigen Markise hat es wohl schon in der Antike gegeben. Aber erst um 1750 gewinnt sie an Bedeutung, als in französischen Heereslagern sie immer dann ausgefahren wird, wenn die Offiziersfrau, meist eine „Marquise“ (Adelsdame), zugegen war. Das Schatten spendende Gestell mit Tuchbespannung entwickelte sich weiter bis zu den heute hoch technisierten Markisen.

Markisenarten

Es gibt drei Hauptarten von Markisen: Roll-Markise, Falt-Markise und Fest-Markise. Letztere kann bei Nicht-Bedarf nicht eingefahren werden, wohingegen die Falt-Markise sich wie eine Zieharmonika zusammenziehen lässt, und die Roll-Markise auf eine Tuchwelle aufgerollt werden kann. Abgesehen davon gibt es diverse Unterarten:

Korbmarkise

Das Markisentuch der Korbmarkise ist auf ein zu einem Viertelkreis gebogenes Gestell gespannt. Das Gestell ist meist fest, kann aber auch einklappbar sein. Es ist aus Aluminium oder Holz. Die Korbmarkise ist besonders in den Beneluxstaaten und im nördlichen Deutschland beliebt und bietet sich sonst als Schutz vor Geschäften, da die gebogene Form (bei einem Holzgestell kann sie auch eckiger sein) ausliegende Ware vor Sonne, Regen und sogar vor Wind schützt.

Markisen im Innenbereich

Die Fallarm-Markise wird am Fenster angebracht. Ihr oft noch lichtdurchlässiger Stoff dient als Schattenspender oder Sichtschutz, ohne den Raum jedoch komplett abzudunkeln. Der Stoff ist auf eine Tuchwelle aufgerollt. Zwei unten befestigte Arme bringen den Stoff dazu, aus der Welle herauszufallen. Dies geschieht leicht ungleichmäßig, so dass ein Schwenkbereich von 90 bis 140 Grad entsteht. Dieser Schwenkgrad sollte nicht überschritten werden, da der Stoff beziehungsweise vor allem seine Nähte dann beschädigt werden können. Um diese Gefahr zu umgehen, kann die Fallarm-Markise auch elektrisch mit einem Rohrmotor betrieben werden. Auch ein manuelles Getriebe, das mit einer Kurbel betrieben wird, kann Abhilfe verschaffen.

Die Problematik entfällt bei der Fall-Markise. Die auch Senkrecht- oder Vertikal-Markise genannte Konstruktion ist aufgebaut wie die Fallarm-Markise, wird aber durch Seile oder Stangen an den Seiten und manchmal auch in der Mitte gerade nach unten geführt.

Die Markisoletteverbindet beide Modelle miteinander: der Stoff fährt erst vertikal nach unten und stellt sich erst im unteren Bereich über Arme aus. Man findet die Markisolette oft an den Fenstern öffentlicher Gebäude.

Gelenkarm-Markise als Regenschutz

Zwei oder mehr Arme drücken den Stoff von der Stahltuchwelle, so dass sie horizontal statt vertikal ausfahren kann, auch wenn sie sich für gewöhnlich dennoch leicht nach unten neigt. Die Stahl- oder Gas-Federkonstruktion bedarf beim Einfahren eines höheren Kraftaufwandes.

Solche Markisen können bis zu vier Metern, selten sogar bis zu acht Metern ausgefahren werden. Mehrere Markisen können hier miteinander verbunden werden.

Nutzt man die Markise vornehmlich als Regenschutz, muss ihr Neigungswinkel größer als 15 Grad sein, damit das Wasser abläuft. Um das Material vor der Witterung zu schützen, sollte man eine „geschlossene Gelenkarm-Markise“ nehmen, bei der die Tuchwelle in einem Kasten eingeschlossen ist.

Sonnenschutzsegel

Das Sonnenschutzsegel bedarf eines sehr widerstandsfähigen Stoffes (beispielsweise Acryl); es kann als Schattenspender oder auch als Sichtschutz genutzt werden. Seine Eckpunkten sind mit Haken befestigt, so dass es nicht nur die Hauswand sondern auch andere Stützen nutzen kann. Die Sonnenschutzsegel können elektrisch oder mechanisch aufgerollt werden oder mit Hilfe von Spannschlössern oder Seil- oder Flaschenzügen abgenommen werden.

Die für Markisen gebräuchlicheren Stoffe werden auch hier benutzt. Es werden gerne Seilspann-Markisen eingesetzt, bei denen das Segel von einem bestimmten Haken aus an Edelstahlseilen entlang gefahren wird. Durch eine Schräglage kann auch diese Markisenart als Regenschutz dienen. Da der Stoff nicht gespannt wird, können die Nähte bei übermäßiger Belastung Schaden nehmen, so dass ein solches Segel windgeschützt angebracht werden sollte.

Wintergarten-Markise

Hier wird der Stoffbezug an Schienen entlang über Seil-, Ketten- oder Bandzüge ausgefahren, damit er nicht gegen das Glasdach schwingen kann.

Materialien des Markisenstoffs

Acryl wird bereits beim Spinnen eingefärbt. Dadurch ist es sehr „lichtecht“ und wird gerne als Sonnen- oder Wärmeschutz eingesetzt. Vor allem bei Gelenkarm- und Wintergarten-Markisen findet Acryl Verwendung. Eine Imprägnierung schützt ihn vor Schmutz und Witterung. Er ist UV-undurchlässig.

PVC (Polyvinylchlorid) ist sehr widerstandsfähig und wird gerne eingesetzt, wenn die Markise permanenter Witterung ausgeliefert ist. Bewegliche Markisen sind höchstens mit einem Polyestergewebe versehen, das mit PVC überzogen ist, da das PVC durch die häufige Bewegung brechen könnte. PVC ist aber günstiger und wird daher für starre Konstruktionen eingesetzt. Je nachdem, wie grobmaschig das Gewebe ist, lässt es noch Licht durch oder ist vollkommen blickdicht. PVC kann vollständig recycelt werden.

Polyester ist leichter und reißfester als Acryl, muss aber besonders gegen UV-Licht geschützt werden, damit die Farben nicht verblassen.

Fortschritt

Markisenstoffe werden heutzutage nicht mehr zwingend vernäht sondern können auch geklebt werden. Dadurch verringert sich das Problem, das vor allem die Nähte im Lauf der Zeit Schaden nehmen.

Markisen News

– Unser Partner mm Markisen hat diese Jahr einige neue Filialen eröffnet: Markisen Landau, Markisen Stuttgart

       Kontakt

Mehr Informationen?
Preise? Fragen?


Schreiben Sie uns an:

Kontakt

Partnerseite