Baufinanzierung Bausparvertrag günstig
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Günstiger Bausparvertrag: Eine flexible Finanzierungsmöglichkeit des Eigenheims!

Baufinanzierung, Bausparvertrag, Bausparen, Bauspardarlehen, … Allesamt Finanzierung Begriffe, die man zumindest schon das eine oder andere Mal bereits gehört hat.

Doch was verbirgt sich genau hinter diesen Begriffen?

Günstige Baufinanzierung, Bausparvertrag und Bausparen

Wie finanziert man sich denn nun sein eigenes Traumhaus wenn man z.B. ein Fertighaus Bauen möchte?

Wussten Sie, dass sich auch Umbaumaßnahmen optimal mittels eines Bausparvertrags verwirklichen lassen?

Die wichtigsten Informationen zum Thema Bausparvertrag haben wir für Sie im Folgenden ausführlich aufgeführt.

Das Bausparen…

Der Erwerb einer eigenen Wohnung oder eines eigenen Hauses ist für gewöhnlich nicht ohne Eigenkapital möglich.

Um über ausreichend Eigenkapital zu verfügen, muss dieses in den meisten Fällen zunächst angespart werden.

Anstatt sein Geld jedoch einfach auf der Bank anzulegen, empfiehlt es sich beinahe immer, einen Bausparvertrag abzuschließen- je früher man beginnt, desto schneller kann man seinen Traum von dein eigenen vier Wänden auch verwirklichen.

Der Grundgedanke des Bausparvertrags:

Das Grundprinzip ist unabhängig von den verschiedenen Anbietern immer gleich.

Der Bausparer schließt einen Vertrag mit dem jeweiligen Anbieter ab und spart ab dann monatliche Beiträge an. Die Höhe dieser Beiträge hängt vor allem von der Höhe der angestrebten Bausparsumme ab.

Die Spar- und Darlehensbedingungen sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, sind jedoch immer auf einen langfristig orientierten Sparprozess ausgelegt.

Dennoch bietet ein günstiger Bausparvertag aber auch ein hohes Maß an Flexibilität:

Vermehrte oder verringerte Sparleistungen sind problemlos möglich, Tilgungsleistungen lassen sich ebenso auf Wunsch anpassen.

Ein weiterer unschlagbarer Vorteil des Bausparens:

Der Bausparvertrag kann gekündigt werden! In diesem Fall wird das Gesparte inklusive Zinsen ausgezahlt. Berücksichtig werden müssen hier die jeweiligen Fristen der verschiedenen Institute.

Um die staatlichen Vergünstigungen auch bei einer Kündigung zu erhalten, empfiehlt es sich grundsätzlich immer, das Gespräch mit dem Vertragspartner zu suchen und gemeinsam nach den besten Lösungen zu suchen.

Zwei Modelle, die den Weg zum Eigenheim erleichtern

Im Allgemeinen gibt es zwei Modelle, auf welche man zurückgreifen kann.

Die erste Möglichkeit ist, dass man bereits gut verzinslich anspart. Bei der Kreditaufnahme muss man dann relativ hohe Zinsen in Kauf nehmen, wobei jedoch die Hohe des Zinssatzes beim Abschluss allerdings noch nicht bekannt ist.

Das zweite Modell bedient sich eines niedrigeren Zinssatzes in der Ansparphase und gibt dem Sparer in gewisser Weise Planungssicherheit, da die Höhe des zukünftigen (meist auch eher niedrigen) Zinssatzes heute bereits bekannt ist.

Besonderheiten beim Bausparen

Damit die Wartezeit bis zur Zuteilung der Bausparsumme möglichst kurz zu halten, ist es wichtig das Bauspardarlehen möglichst schnell zu tilgen. Diese Notwendigkeit impliziert wiederum dementsprechend hohe Annuitäten, welche zu einer gewissen Belastung führen können. Deshalb ist es im Normalfall schwierig, die eigenen vier Wände vollständig durch das Bauspardarlehen zu finanzieren.

Die Bausparer bilden, da sie alle einen Bausparvertrag über eine entsprechende Summe abgeschlossen haben, eine Gemeinschaft.

Um nun den Darlehensanspruch zu erhalten, muss jeder der Bausparer während der Sparphase einen gewissen Prozentsatz seiner Bausparsumme, welche sich aus Sparanteil und Darlehensteil zusammensetzt, den anderen Bausparern zur Verfügung stellen.

Dies geschieht zu einem geringen Zinssatz. Ein konstant niedriger Darlehensatz lässt sich nur durch eine niedrige Verzinsung des Bausparguthabens erzielen, da der Bauspardarlehenssatz unabhängig von dem Kapitalmarkt ist. Der Zinssatz wird bereits im Bauspartarif festgelegt.

Die Ansparphase

Beim Abschluss einen Bausparvertrags müssen zum Einen Kontoführungsgebühren der Bausparkassen und zum Anderen Abschlussgebühren ( je nach Tarif unterschiedlich; abhängig von der Bausparsumme) beachtet werden.

Desweiteren wird bei der Auszahlung der Bausparsumme eine einmalige Gebühr fällig. Diese Gebühr orientiert sich prozentual an der festgelegten Bausparsumme.

Vor Abschluss des Bausparvertrags sollte sich der angehende Bausparer bereits ausführlich über die bei seinem Vorhaben (Eigenheim, Umbau,..) entstehenden Kosten informiert haben.

Da sich die Tarife der Anbieter häufig nur sehr gering unterscheiden, lassen sich auch ohne einen konkreten Anbieter bereits grob die anfallenden Kosten bestimmen.

Für eine exakte Bestimmung der entstehenden Kosten lohnt es sich auf jeden Fall, mehrere Anbieter mit seinen Wünschen, Vorstellungen und Plänen zu kontaktieren.

Zuteilung der Bausparsumme

Der Zeitpunkt der Zuteilung der Bausparsumme lässt sich beim Vertragsabschluss noch nicht genau vorhersagen, weshalb die Bausparkassen hierzu auch keine verbindlichen Aussagen machen dürfen.

Denn der Zeitpunkt ist abhängig von den in Zukunft getätigten Geldeinzahlungen bei den Bausparkassen.

Die Zuteilungsfrist kann sich zwar verlängern, wenn sich zum Beispiel der Geldeingang verringert.

Allerdings kann man die Frist auch leicht verkürzen, indem man Sondereinzahlungen tätigt.

Im Normalfall liegt das für die Zuteilung notwendige Mindestsparguthaben bei ungefähr 45 bis 50 Prozent.

Auch diese Zahlen schwanken von Institut zu Institut, weshalb sich der Vergleich der verschiedenen Anbieter schnell rechnen kann.

Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass Bausparverträge mit eher kleineren Summen meistens auch bereist recht schnell zuteilungsreif sind.

 

Eine weitere Besonderheit des Bausparvertrags:

Ist die Bausparsumme zuteilungsreif, der Bausparer möchte jedoch noch etwas mit der Auszahlung warten, so lassen sich die Bausparverträge meist unproblematisch weiter aufstocken und der Bausparer kann nun einfach weitersparen.

Im anderen Fall, dass der Bausparer seine Bausparsumme schneller als erwartet benötigt, diese jedoch noch nicht zuteilungsreif ist, kann der Bausparvertrag auch hier flexibel verändert werden.

Hierzu wird einfach die Bausparsumme nachträglich herabgesetzt, wodurch sich die zu leistenden Beiträge ändern und das Mindestsparguthaben auch schneller erreicht wird.

Möglichkeiten die Zeit bis zur Zuteilung zu verkürzen

Hierzu bieten die meisten Bausparkassen ihre eigenen Konzepte an, welche sich häufig nur gering unterscheiden. Dennoch lohnt sich auch hier der Vergleich von verschiedenen Bausparkassen.

Die häufigsten Möglichkeiten, schneller auf das Bauspardarlehen zurückgreifen zu können, werden wir Ihnen im Folgenden vereinfacht darlegen.

Für eine detailliertere Erläuterung ist es meistens am einfachsten ein Gespräch mit einem Kundenberater in der Bausparkasse zu vereinbaren.

 

Vorausdarlehen:

Hierbei wird das gesamte Bauspardarlehen bereits vorfinanziert.

Sowohl das Bausparguthaben als auch das zukünftige Bauspardarlehen.

 

Zwischenkredit:

Ein Zwischenkredit kann entweder nützlich sein, wenn das Mindestsparguthaben bereits erreicht ist, die Zuteilung aber noch nicht erfolgt ist, und Sie das Gesamtdarlehen sofort benötigen.

Die andere Möglichkeit ist, dass das Mindestsparguthaben noch nicht erreicht ist. In diesem Fall wird mit Hilfe des Zwischenkredits die noch benötigte Differenz, zum Erreichen des Mindestsparguthabens, beglichen.

 

Staatliche Förderung

Bei der staatlichen Förderung von Bausparverträgen gilt es, die sogenannte Sperrfrist zu beachten.

Da die staatlichen Mittel dem Erwerb von Eigentum dienen, müssen die Fördermittel zurückgezahlt werden, wenn die ausgezahlten Mittel mittels Zuteilung vor Ablauf der Sperrfrist von 7 Jahren nicht unverzüglich für wohnwirtschaftliche Zwecke verwendet werden.

Zu den vorgesehenen Zwecken gehören unter anderem:

Bau eines Hauses, Erwerb eines Hauses, Energiesparmaßnahmen, Erwerb von Baugelände, Ablösung von Hypothekendarlehen, Renovierungsmaßnahmen,…

Im Einzelfall sollte vor dem Abschluss eines Bausparvertrags genau geprüft werden, ob ein Recht auf staatliche Fördermittel vorhanden ist.

 

Beachten Sie bitte auch folgende zwei Ausnahmen von der oben genannten Regel:

Werden die Fördermittel innerhalb der Sperrfrist für andere, als die vorhergesehenen Zwecke, verwendet, so gehen die Fördermittel bei Tod, Erwerbsunfähigkeit oder (längerer) Arbeitslosigkeit nicht verloren.

Wenn die Bausparsumme vor der Zuteilung des Bausparvertrags innerhalb der Sperrfrist von 7 Jahren ausgezahlt wird, müssen die Förderbeträge auch zurückgezahlt werden.( Auch wenn das Guthaben für die vereinbarten Zwecke verwendet wurde!)

Entscheidend ist also die Sperrfrist. Nach deren Ablauf kann der Bausparer frei entscheiden, für welche Zwecke er das Bausparguthaben verwenden möchte.

Unser Tipp zum Schluss wenn Sie ein Fertighaus bauen möchten:

Lassen Sie sich in den verschiedenen Bausparkassen ausführlich beraten und vergleichen Sie anschließend die verschiedenen Angebote.

Außerdem lohnt es sich immer, bereits vor dem Bauplanen mit dem Bausparen zu beginnen.

Je länger Sie sich Zeit lassen können, umso mehr können Sie am Ende auch erwarten!

weitere Links: Kreditvergleich, Tagesgeld

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