Passivhaus

Ein Fertighaus als Passivhaus Kein Bild

Wir bauen günstige Passivhäuser! Pab Varioplan, Ihr Passivhausanbieter! Hier erfahren Sie alles über Passivhäuser.

1. Passivhaus.

Das Passivhaus verfügt über eine außerordentliche starke Wärmedämmung. Sie wird erzeugt durch spezielle Fenster und eine besondere Ummantelung des Gebäudes in Außenwänden, Dach und Boden. Dadurch kann der entstehende Bedarf an Wärme zu einem Anteil von mindestens 75%1 bereits durch so genannte "passive Quellen" wie Sonnenwärme oder etwa Abwärme sich darin befindender Personen oder elektrischer Geräte gedeckt werden. Die besondere Lüftungsanlage sorgt gleichzeitig für Frischluft ohne jedoch Zugluft herbeizuführen. Darüber hinaus spart das Passivhaus auch in den Bereichen der Warmwasser- und der Stromversorgung. Wenn Sie ein Fertighaus bauen möchten ist das Passivhaus auf Grund seiner Energieeffizienz nicht nur besonders umweltschonend, sondern auch günstig im Unterhalt und vor allem sehr komfortabel.

1.1. Die Energiestandardwerte des Passivhauses.

Niedrigenergiehäuser sind bekannt für ihre geringen Energiestandardwerte. Ähnlich wie die Nullenergiehäuser. Das Passivhaus-Institut Darmstadt hat diese zum Energiestandard für Passivhäuser weiter nach unten entwickelt. Demnach darf der Jahresheizwärmebedarf eines Passivhauses 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr nicht übersteigen. 
2Der Primärenergiebedarf darf höchstens 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr betragen. Die Heizlast muss dabei unter 10 Watt pro Quadratmeter liegen. Die Luftdichtigkeit n50 soll bei maximal 0,60/h liegen.

1.2. Funktionsweise des Passivhauses.

Ein positives Verhältnis von Volumen zu Oberfläche wird bereits durch die kompakte Bauweise erzeugt. Ferner werden mittels Transmission und Lüftung unnötige Energieverluste vermieden. Siehe Nullenergiehaus. Dafür bekommt das Haus eine besondere Wärmedämmung durch eine dichte Hülle an allen Umfassungsflächen3 und eine kontrollierte Lüftung, bei der Wärme aus der entstehenden Abluft rückgeführt wird. Sämtliche Öffnungen (wie Fenster oder Türen und auch Anschlusse) müssen dicht schließen.Die Fenster werden hierzulande für gewöhnlich dreifach verglast, haben selektive Schichten zu jedem Scheibenzwischenraum und sind mit Argon4 gefüllt.

Um die Energiebilanz zu optimieren sollten solche Fenster vor allem nach Süden ausgerichtetsein. Spezielle Fensterkonstruktionen für Passivhäuser garantieren ein Mehr an Solarwärme und einen bestmöglichen Dämmschutz, zum Beispiel durch zwei hintereinanderliegende Fensterflügel. Häufig entstehen Wärmebrücken im Bereich von Jalousien. Sie sind leicht zu vermeiden, wenn die Sonnenschutz-Rollos im Zwischenraumder einzelnen Fensterscheiben integriert sind. Durch eine kontrollierte Wohnraumlüftung reduzieren Passivhäuser auch den Verlust an Lüftungswärme. Alle ein bis alle vier Stunden wird die komplette Luft im Haus ausgetauscht, wobei die dabei entstehenden Luftströme kaum oder gar nicht wahrnehmbar sind.

5 Die angewärmte Frischluft strömt direkt in Wohn- und Schlafräume, die verbrauchte Abluft wird in Räumen mit Wasserleitungen (Küche,Bad, WC) abgesaugt. Sie gibt 80-95% ihrer Wärme an die Zuluft ab, vermischt sich aber nicht mit ihr. Die Einrichtung einer solchen Anlage in einem Einfamilienhaus kostet zwischen 6.000 und 10.000 EUR und benötigt dann 40 – 50Watt. Abgesehenvon der vorzüglichen Wärmedämmung ist sie aber auch und gerade für Allergiker interessant: man muss die Fenster nicht öffnen, um frische Luft zu genießen, und kann leicht einen Pollenfilter in die Anlage integrieren.

Das Passivhaus ist so konstruiert, dass die Wärmeleistung sich darin befindender Personen und Geräte optimal mit-genutzt wird. Im Winter reicht diese nicht ganz aus, doch ist der Restbedarf so gering, dass er mit jeder beliebigen Quelle gedeckt werden kann: theoretisch reicht bei -10 Grad Außentemperatur schon die Wärme, die ein Föhn abgibt, um ein Haus von 100 Quadratmeter Größe zu heizen. Natürlich bleibt aber der Bedarf an Heizwasser höher, so dass eine tatsächliche zweite Heizquelle benötigt wird. Da der Bedarf so gering ist, rechnet sich ein weiteres eingebautes Heizsystem kaum. Daher werden hierfür üblicher Weise Kompaktgeräte eingesetzt, die sowohl Kaltwasser, als auch Warmwasserzubereitung, Miniaturwärmepumpe und Elektrozusatzheizung in sich vereinen.
 

1.3. Komfort, den man leben will.

Die Temperatur im Passivhaus ist zu jeder Tages- und Jahreszeit sowie in jedem Raum gleich. Es gibt also keine kalten oder feuchten Ecken, so dass Schimmel gar nicht entstehen kann. Die Räume kühlen im Winter nicht über Gebühr ab und bleiben im Sommer im angenehmen Bereich,was sie auch für Schulen6 interessant macht.

1.4. Kosten.

Der Bau eines Passivhauses ist ca. 5-8% teurer als der eines konventionell gebauten Hauses. Bei der Renovierung eines alten Hauses liegen die Mehrkosten zwischen 12% und 18%. Diese Kosten entstehen durch die verbesserte Wärmedämmung. Sie rechnen sich aber im Laufe der Zeit, da die folgenden Energiekosten deutlich geringer sind. Beim Unterhalt wird der Stromverbrauch höher, sofern eine Heizung zum Einsatz kommt, der Strom verbraucht. In diesem Fall entstehen aber keine weiteren Heizkosten. Der gesamte Stromverbrauch eines Passivhauses mit 160 Quadratmetern Gesamtfläche beträgt etwa 6400 kWh pro Jahr. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert Passivhäuser durch ein zinsvergünstigtes Darlehen. Daneben gibt es auch regionale Förderprogramme auf der Ebene der Bundesländer.

1Gegenüber den Niedrigenergiehäusern erreicht das Passivhaus eine Ersparnis von bis zu 80%, gegenüber konventionellen Häusern erreicht die Ersparnis sogar 90% und mehr der Heizkosten.
2Diese Menge entspricht bei einem gewöhnlichen Haus etwa 1,5 Liter Heizöl pro Jahr.
3Umfassungsflächen sind das Dach, die Wellerwände, Fundamente und Fenster.
4Dieses Edelgas kann auch durch Krypton ersetzt werden.
5 Die Luftströme werden jedoch bei einer höheren Austauschfrequenz hörbar.
6Unnötiger Ausfall von Unterricht auf Grund von Hitzefrei kann so vermieden werden, was dazu führt dass einigen Kindern Passivhäuser nicht sehr gefallen werden.

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