Heizwärmebedarf Energiesparhaus

Heizwärmebedarf bei einem Fertighaus als Energiesparhaus

Alle Häuser und Gebäude, in denen sich Menschen aufhalten, müssen in Deutschland nach ihrem Energiebedarf eingeteilt werden. Hierbei dient der Jahres-Wärmebedarf als Grundlage. Nicht berücksichtigt wird hierbei hingegen der Energiebedarf für Warmwasser und Haustechnik. Ebenso wenig der Bedarf von Klimaanlagen an heißen Tagen im Sommer.

Unter dem Jahres-Heizwärmebedarf versteht man die Energiemenge, die das Heizsystem für die Erwärmung aller Gebäude eines Hauses oder einer Wohnung während eines Kalenderjahres aufwenden muss. Man gibt ihn in der Einheit Kilowattstunden pro Quadratmeter in einem Jahr an. Hierbei gilt jedoch nicht die gesamte Fläche, sondern lediglich die Grundfläche der beheizten Räume. Kellerräume sind somit beispielsweise von der Messung ausgeschlossen.

Quelle: www.baulinks.de

Generell setzt sich der Heizwärmebedarf aus mehreren Komponenten zusammen. Hierzu zählen der Transmissionswärmebedarf und der Lüftungswärmebedarf. Unter dem Transmissionswärmebedarf versteht man die Wärme, die durch Außenwände, Fenster und Türen verloren geht. Abgezogen werden von dem gesamten Heizwärmebedarf weitere Faktoren, die zur internen Wärmegewinnung beitragen. Hierzu zählen beispielsweise die Körperwärme der Bewohner und die Wärme, die von elektrischen Geräten generiert wird. Auch die Einstrahlung von Sonnenlicht und damit zusätzlicher Wärme wird am Ende vom gesamten Heizwärmebedarf subtrahiert.

Quelle: www.wohnprojekt.net

Jedes Gebäude benötigt über das gesamte Jahr hinweg eine bestimmte Menge an Energie, um eine gleichmäßige Wärme innerhalb des Gebäudes zu halten. Der Heizwärmebedarf bezeichnet die innerhalb eines Jahres verbrauchte Energiemenge einer Heizanlage, die notwendig ist, um die Räume einer Immobilie auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen, und gleichzeitig die Transmissionsverluste und die Lüftungswärmeverluste entsprechend auszugleichen.

Eingetragen wird der Jahresheizwärmebedarf im Wärmebedarfsausweis einer Immobilie, der somit sowohl dem Eigentümer des Gebäudes als auch dem potenziellen Käufer oder Mieter eine Vergleichsmöglichkeit mit anderen, gleichwertigen Immobilien erlaubt. Möglich ist dies, da der Wert des Heizwärmebedarfs nach stets festgelegten Rahmenbedingungen berechnet wird.
Heizwärmebedarf dient somit primär dem Verbraucher, der sich hiermit ein objektives Bild von den zu kalkulierenden Ausgaben für die Beheizung einer Immobilie machen kann.

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