Energiekennzahl-Energiekennzahlen

Energiekennzahlen bei einem Fertighaus

Energiekennzahl-Energiekennzahlen

Für jeden Hausbesitzer sollte es von Interesse sein, wie viel Energie seine Immobilie innerhalb eines festgelegten Zeitraums verbraucht. Vor allem Personen, die sich für den Kauf oder den Bau eines eigenen Hauses entscheiden, spielt die so genannte Energiekennzahl eine entscheidende Rolle. Mit dieser kann der Einzelne darauf schließen, wie viel Kosten für die Energieversorgung der entsprechenden Immobilie auf ihn zukommen werden.

Die Energiekennzahl ist eine Größe für den gesamten Energieverbrauch eines Gebäudes innerhalb eines Jahres. Die verbrauchte Energie wird in der Maßeinheit Kilowattstunden oder Megajoule angegeben. Die Energiekennzahl wird durch die Division der verbrauchten Energie mit der Energiebezugsfläche des entsprechenden Gebäudes berechnet. In der Regel wird als Energiekennzahl jedoch nur der Heizenergieanteil bezeichnet.

Energiekennzahlen

Quelle: www.sonnenhaus-institut.de

Die Energiekennzahl im Allgemeinen ist ein gebräuchlicher Vergleichswert, um die thermische Qualität einer Gebäudehülle zu messen. Sie gibt an, wie viel Energie pro Quadratmeter in einem Jahr für eine bestimmte Fläche benötigt wird, um eine Immobilie mit ausreichend Energie zu versorgen. Da der Preis für eine Kilowattstunde vom entsprechenden Energiedienstleister bekannt sein sollte oder jederzeit erfragt werden kann, lassen sich auf diese Weise die zu erwartenden Energiekosten für die jeweilige Immobilie berechnen.

Abschließend sollen noch einmal die wichtigsten Bezugsdaten, die für die Berechnung der Energiekennzahl notwendig sind, in aller Kürze beschrieben werden.

Energiebedarf:

Der Energiebedarf kann für den tatsächlichen Standort des Hauses oder für bereits standardisierte Klimadaten errechnet werden. Außerdem kann der Nutzenergiebedarf (Heizwärmebedarf) oder – wenn die Art der Wärmeerzeugung mitberücksichtigt ist – der Endenergiebedarf überpürft werden. Üblicherweise wird der Heizwärmebedarf verwendet, Umwandlungsverluste bei der Wärmeerzeugung sind somit also nicht enthalten.

Bezugsfläche:

Als Fläche wird meist die Bruttogeschossfläche verwendet. Auch diese ist aber je nach Berücksichtigung von Flächen unter Dachschrägen, Galerien oder Stiegenaufgängen nicht immer eindeutig. Wenn als Bezugsfläche die Wohnnutzfläche angesetzt wird, so ergibt sich für das gleiche Haus eine bis zu 30 Prozent schlechtere Energiekennzahl. Dies sollte stets im Bewusstseins des Hausbesitzers verankert sein.

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