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Energiebedarf verschiedener Fertighaustypen

Unter dem Energiebedarf versteht man die Menge an Energie, die von außen aufgewendet werden muss, um ein Haus entsprechend mit Strom und Wärme zu versorgen. Die Höhe dieses Energiebedarfs variiert von Haustyp zu Haustyp aufgrund verschiedener baulicher Merkmale.

So sorgt beispielsweise eine hohe Dämmung des Hauses dafür, dass aufgebrachte Energie vom Haus nur langsam nach außen abgegeben wird. Die Energie wird gewissermaßen lange Zeit vom Haus in sich gespeichert. Dementsprechend niedrig ist die Energie, die aufrechterhalten muss, um den Wärmezustand des Hauses beizubehalten. Der Energiebedarf eines Hauses wird in der Einheit Kilowattstunde pro Quadratmeter angegeben.

Der Energieverbrauch verschiedener Haustypen in der Übersicht


Um den Energieverbrauch mehrerer Häuser miteinander vergleichen zu können, werden die verschiedenen Haustypen nach ihrem Verbrauch der Primärenergie eingestuft.
Für einen besseren Vergleich soll an dieser Stelle als Maßstab ein Haus nach der Wärmeschutzverordnung von 1984 dienen. Dieses verfügt über einen Primärenergiebedarf von etwa 180 kWh/m².

Spitzenreiter hinsichtlich des Energieverbrauchs ist zweifelsohne das Null-Energiehaus dicht gefolgt vom Null-Heizenergiehaus. Beide verbrauchen nur geringfügige Energiemengen um das Haus auf einem konstanten Energieniveau halten zu können. Das Passivhaus nimmt den dritten Platz der Rangliste mit einem Primärenergieverbrauch von etwa 23 kWh/m² ein.
Die Haustypen kfw-40 und kfw-60 rangieren auf den Plätzen vier und fünf. Ihren Namen tragen sie aufgrund ihres charakteristischen Primärenergiewertes von 40 respektive 60 kWh/m².
Immer noch bedeutend sparsamer im Energieverbrauch, jedoch auf dem letzten Platz der Rangliste steht das Niedrigenergiehaus. Es hat in etwa den halben Primärenergiebedarf des Vergleichshauses nach der Wärmeschutzverordnung von 1984.

Was ist das Besondere an einem kfw-40 oder kfw-60 Haus?

Da sich die Kfw-Bankengruppe die umweltbewusste Modernisierung und den umweltgerechten Bau neuer Wohnanlagen zur Aufgabe gemacht hat, unterstützt sie jeden Hausbauer, der die Auflagen eines kfw-40 respektive kfw-60 Hauses erfüllt, mit besonders günstigen Zinskonditionen bei der Finanzierung einer Hausmodernisierung oder eines Neubaus.
Dies soll einen Anreiz für jeden Hausbauer darstellen, sein neues Eigenheim nach umweltgerechten Maßstäben hinsichtlich des Energieverbrauchs zu planen.


 

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