3 Liter Haus, Drei Liter Häuser

3 Liter Haus – günstige drei Liter Fertighäuser Kein Bild

3 Liter Haus, Drei Liter Häuser günstig bauen!

Ein Drei-Liter-Haus zeichnet sich dadurch aus, dass sein jährlicher Primärenergie-bedarf für die Beheizung 30 Kilowattstunden pro Quadratmeter kaum überschreitet. Für diese Energiemenge reichen bereits 3 Liter Heizöl. Ein Energiesparhaus als 3-Liter-Haus ist also bezüglich der Raumheizung fast so sparsam wie ein Passivhaus.

Der Name "3-Liter-Haus" ist markenrechtlich vom Frauenhofer IBP geschützt. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW fördert den Bau von 3-Liter-Häusern im Rahmen ihres Programmes "Energiesparhaus 40". Ein 3-Liter-Haus wird ähnlich einem Niedrigenergiehaus gebaut. Allerdings müssen die folgenden Komponenten noch effizienter sein:

  • 45 cm Dämmstoffdicke in den Außenwänden.
  • Besonders starke Dämmung im Dach und in der obersten Geschoßdecke zu einem unausgebauten Dachgeschoss.
  • Besonders starker Dämmschutz in der Kellerdecke.
  • Fenster auf Basis der Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung mit einem wärmedämmenden Fensterrahmen.
  • Vermeidung von Wärmebrücken.
  • Energieeffiziente Heizung.
  • Wärmepumpen.
  • Lüftungsanlage mit kontrollierter Lüftung, die mehr als 80 % Wärme aus der Abluft zurückführt.
  • Thermische Solaranlage für die Warmwasserversorgung und das Aufheizen der Zuluft.

Durch die spezielle Lüftungsanlage, die auch in Passivhäusern verwendet wird, befindet sich stets frische, gefilterte Luft in dem Fertighaus. Das Öffnen der Fenster ist dadurch überflüssig, was vor allem für Allergiker interessant ist. Kalte oder muffige Räume, Zugluft, Pollen und Schimmel gehören bei dem 3-Liter-Haus endgültig der Vergangenheit an.

Die Energiezyklen des 3-Liter-Hauses.

Das 3-Liter-Haus zeichnet sich durch bestimmte Zyklen aus, je nachdem, wie die Wetterlage ist.

Der Sonnenzyklus beim Drei Liter Haus.:

An Sonnentagen wird das komplette Gebäude durch die Sonnenstrahlung erwärmt. Wie die meisten Haustypen mit niedrigem Energieverbrauch, sind auch hier die Fenster hauptsächlich nach Süden ausgerichtet. Dadurch dringt mehr Wärme durch die großzügigen Verglasungen ins Gebäudeinnere und wärmt dort Boden, Innenwände und Raumluft. Die Wärme dieser Abluft wird über die Lüftungsanlage im Haus verteilt und wärmt zusätzlich.

Die Sonne heizt auch den Kollektor der Solaranlage, selbst wenn es sehr kalt ist, und beliefert so den Pufferspeicher mit Wärme.

Die Energie der Sonneneinstrahlung ist unabhängig von der Außentemperatur. Daher funktioniert dieses Konzept auch im Winter, sofern die Sonne scheint. Um eine Überhitzung zu vermeiden, sollte daher in jedem Fall ein variabler Sonnenschutz installiert werden. Auch Vordächer können als Abdämpfungsanlage nützlich sein.

Wärmebezug aus dem Pufferspeicher:

An kalten Tagen ohne direkte Sonneneinstrahlung kann ein Großteil der Beheizungsanlage Energie aus dem Puffespeicher beziehen. Sie wird durch ein Wärmeverteilsystem verteilt. Dieser Pufferspeicher liefert auch das so genannte Brauchwarmwasser für Küche, Bad, Waschmaschine und Geschirrspüler.

Die Atmung des 3L Hauses:

Die automatische Komfortlüftung entnimmt permanent die verbrauchte, warme Abluft aus den Räumen und bringt sie in einen Wärmetauscher. Dort wird die Wärme an die frische Außenluft abgegeben, die dann in Räume mit hohem Anspruch an die Luftqualität einströmt (z.B. Kinderzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer). Die Abluft dringt dann nach außen. Die Die Außenluft wird an besonders kalten Tagen über einen Erdwärmetauscher bereits vorgewärmt. Besonderes technisches Rafinesse findet man am meisten in einem echten Passivhaus.

Heiztage beim 3 Liter Fertighaus:

Wenn die Schlechtwetterfront mehrere Tage anhält, muss auch das 3-Liter-Haus heizen. Bei einem konventionellen Heizsysystem auf Basis einer Öl- oder Gasheizung oder auch einer Wärmepumpe funktioniert dies wie in konventionellen Häusern. Die automatische Komfortlüftung verteilt dann die Wärme im Haus.

Alternativ kann ein Kachelofen als Ganzhausheizung oder ein Pelletofen mit Wasserwärmetauscher als Heizung eines Einfamilienhauses dienen. Nicht zu empfehlen sind offene Kamine und Scheitholz: die Wärmeentwicklung ist dort zu groß und kann auch bei minimalem Einsatz nicht gedrosselt werden. Es entsteht Rauch, der von der Lüftung abgebaut werden muss.

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