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Energiesparhaus - Energiesparhäuser Energiesparhaus
 

Als Energiesparhaus bezeichnet man nicht ein spezifisches Baukonzept, sondern jedes Gebäude, das einen geringeren Energiebedarf für Heizung und Warmwasser hat, als die Energieeinsparverordnung (EnEV) in ihren Angaben für zulässige Höchstwerte festlegt.

Solche Baumaßnahmen schonen nicht nur die Umwelt sondern auf lange Sicht betrachtet auch den Geldbeutel. Außerdem bekommt man dafür zinsgünstige Darlehen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW Bank). Ein Fertighaus ist dabei besonders gut geeignet, da durch trockene Holzkonstruktion und die vielen Isolierungsschichten eine ausgezeichnete Wärmedämmung gewährleistet ist.

Folgende Baukonzepte beschreiben Energiesparhäuser:


Niedrigenergiehäuser verbrauchen etwa 20 % weniger Jahres-Primärenergie als der Durchschnitt. Ihr Transmissionswärmeverlust sollte wenigstens 30 % geringer sein, als der eines Gebäudes vergleichbarer Größe.

KfW 60 Häuser haben einen maximalen Jahres-Primärenergiebedarf von 60 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Der Transmissionswärmeverlust sollte wie bei Niedrigenergiehäusern wenigstens 30 % geringer sein als üblich.

Bei KfW 40 Häusern darf der Jahres-Primärenenergiebedarf 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter nicht überschreiten. Außerdem muss der Transmissionswärmeverlust mindestens 45 % geringer sein, als es die EnEV vorschreibt.

3-Liter-Häuser benötigen an Primärenergie pro Quadratmeter und Jahr nur die Energiemenge, die in 3 Liter Heizöl steckt.

Passivhäuser verzichten auf ein aktives Heiz- und Belüftungssystem, sondern nutzen vor allem die Wärme, die von der Sonnenstrahlung und von Personen oder elektrischen Geräten ausgeht. Dadurch sparen Sie bei einem Passivhaus gegenüber einem konventionell gebauten Haus über 80 % der Jahres-Primärenergie.


Nullenergiehäuser benötigen im Jahresdurchschnitt keinen Netto-Energiebezug von außen. Dadurch ist ein Nullenergiehaus noch effizienter als Passivhäuser; ihre Herstellung ist allerdings recht teuer.

Plusenergiehäuser zeichnen sich sogar dadurch aus, dass sie im Jahresdurchschnitt Netto-Energie nach außen liefern, also etwas wenn Sie ein besonderes Fertighaus bauen möchten


Bestimmte Baumaßnahmen helfen bei der Konstruktion eines Energiesparhauses:

  • Erhöhte Dämmstoffdicke in den Außenwänden.
  • Erhöhte Dämmung im Dach und in der obersten Geschoßdecke zu einem unausgebauten Dachgeschoss.
  • Dämmschutz in der Kellerdecke.
  • Fenster auf Basis einer Zweischeiben- oder Dreischeiben-Wärmeschutzverglasung mit einem wärmedämmenden Fensterrahmen.
  • Minimierung oder -- wenn möglich -- Vermeidung von Wärmebrücken.
  • Sparsame Antriebe der Haustechnik.
  • Energieeffiziente Heizung, wenn möglich auf der Basis umweltschonender Quellen (z. B. Erdwärme oder Solarenergie.
  • Eventuell eine zusätzliche Heizung für die Zuluft der Lüftungsanlage.
  • Lüftungsanlage mit kontrollierter Lüftung, die einen Großteil der Wärme aus der Abluft zurückführt.
  • Einbau einer thermischen Solaranlage zur Unterstützung der Warmwasserversorgung.
  • Hohe Luftdichtigkeit.


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