Wärmebrücke

Wärmebrücken bei einen Fertighaus

Wärmebrücke Informationen!

Unter einer Wärmebrücke versteht man einzelne, örtlich begrenzte Schwachstellen in der Konstruktion eines Gebäudes, durch die mehr Wärme fließen kann als durch vergleichbare andere Stellen innerhalb desselben Gebäudes.

Diese entstehen in der Regel durch eine mangelnde Planung beim Hausbau und werden vom Hausbesitzer nicht selten erst nach einigen Jahren erkannt. Ein Klassiker im Bereich der Wärmebrücken ist die nach außen zum Balkon durchgezogene Betondecke. Wärmebrücken begünstigen oftmals die Bildung von Tauwasser, da sie an einzelnen Stellen niedrigere Oberflächentemperaturen bewirken. Die Oberflächentemperatur eines bestimmten Bauelementes, beispielsweise eines Wandabschnittes oder einer Verglasung, ist vor allem abhängig von der Raumlufttemperatur, der Außentemperatur und dem Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) des jeweiligen Bauteils.
Wärmebrücken innerhalb eines Gebäudes lassen sich leicht mithilfe einer Infrarotkamera aufspüren, wie folgende Abbildung eindrucksvoll beweisen kann.

Wärmebrücke Darstellung.

Quelle: www.n50.de

Die Folge einer niedrigen Oberflächentemperatur ist oftmals die Bildung von Schimmelpilzen. Die eigentliche Existenz der Schimmelpilze beruht auf dem Abbau toter organischer Materie. Oftmals bewirken Schimmelpilze in der Bausubstanz allergische Reaktionen und gesundheitliche Einschränkungen bei den Bewohnern des entsprechenden Gebäudes.

 

Darüber hinaus entstehen erhöhte Wärmeverluste, was einen erhöhten Heizenergiebedarf mit sich bringt. Vor allem in der heutigen Zeit der stetig steigenden Energiepreise sollte jeder Hausbauer auf eine Vermeidung solcher Wärmebrücken achten. Diese können dem Hausbesitzer sprichwörtlich nicht nur die Haare vom Kopf fressen, sondern sind zudem oftmals die langfristige Folge von Schäden am Gebäude. Eine sichere Methode zur Vermeidung von Wärmebrücken ist eine das gesamte Bauwerk betreffende und optimale Wärmedämmung. Dies mag auf den ersten Blick eine recht teure Investition in das Eigenheim sein, doch rächt sich das Sparen an falscher Stelle schneller als dem Bauherrn lieb sein kann. Spätestens bei der ersten Heizenergieabrechnung wird deutlich, wie wichtig eine solide Wärmedämmung einer Immobilie tatsächlich ist.

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