Primärenergiebedarf

Der Primärenergiebedarf

Informationen über den Primärenergiebedarf!

Die Energieeinsparverordnung basiert auf dem Primärenergiebedarf einer Immobilie. Der Primärenergiebedarf beinhaltet alle Größen, die den Energieverbrauch des Gebäudes beeinflussen. Solche Faktoren können beispielsweise die Wärmedämmung der Wände und Fenster oder die Arten der Energiegewinnung sein. In den Primärenergiebedarf werden aber auch die Heizkraft der Heizungsanlage und der Bedarf an Warmwasser mit eingerechnet. Man interessiert sich bei der Berechnung auch dafür, welche Energieträger (z. B. Erdöl) verwendet werden. Es kommt dabei darauf an, wie hoch der Energieverlust ist, der auftritt während die verwendeten Energieträger gewonnen, aufbereitet und zu den Haushalten transportiert werden. Der Primärenergiebedarf errechnet sich insgesamt aus der Multiplikation des Wärmebedarfs mit der Anlagenaufwandszahl.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt eine Formel für die Berechnung des Primärenergiebedarfs vor, der höchstens zulässig ist. Hierbei wird die wärmeübertragende Außenfläche auf das Hausvolumen, das beheizt wird, bezogen. Es werden dabei Wohngebäude mit elektrischer und nichtelektrischer Trinkwassererwärmung unterschieden. Den auf diese Art ermittelten Wert darf das Haus auf keinen Fall überschreiten. Der Architekt und die Hausplaner haben sich danach zu richten bei der Kalkulation des Energiebedarfs.


 

 

Die erwähnte Anlagenaufwandszahl zeigt auf, wie effizient die Heizung und die Warmwasserbereitungsanlage des Hauses arbeiten. Sie verdeutlicht die Energieverluste, die entstehen, wenn Wärme durch eine Anlage erzeugt wird. Wenn man beispielsweise in Passivhäusern regenerative Energien einsetzt, ist davon auszugehen, dass man einen sehr niedrigen Primärenergiefaktor erhält.

Die Energieeinsparverordnung möchte die Werte der Heizung und Bauphysik kombinieren und so aussagekräftige Kennzahlen zur Verfügung stellen. So kann man eine schlechte Dämmung durch eine gute Heizanlage, die eine niedrige Anlagenaufwandszahl hat, ausgleichen und umgekehrt. Es sollen sowohl neue als auch alte Immobilien unterstützt werden. Dabei sollten jedoch die Inhaber weitgehend freie Entscheidungen über die Verwendung der jeweiligen Technologien treffen können. Damit ist jeder selbst dafür verantwortlich, welche energetische Qualität ein Haus aufweist. Wenn man sich ein fertiges Wohngebäude kaufen will, muss der Verkäufer einen Energiebedarfsausweis vorweisen können, der die berechneten Werte als Entscheidungsgrundlage enthält.
 

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