Heizenergiebedarf Fertighaus

Heizenergiebedarf bei einem Fertighaus (EnEV)

Mit dem Heizenergiebedarf meint man eine berechnete Energiemenge, die dem Heizsystem einer Immobilie zugeführt werden muss, um den Heizwärmebedarf für einen Raum oder ein ganzes Gebäude bereitzustellen. Diese Energiemenge kann in Form von Brennstoffen, Strom oder Fernwärme zugeführt werden.

Unter Fernwärme versteht man Wärme, die über eine Temperatur zwischen 60 und 100 Grad Celsius verfügt und über eine Fernwärmeleitung verteilt wird. Mit Fernwärme werden oftmals mehrere zusammenhängende Gebäudekomplexe gespeist.

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Heizenergiebedarf bei einem Fertighaus – Informationen

Der Heizenergiebedarf nimmt Rücksicht auf den Wirkungsgrad der Wärmeerzeugung und fällt somit um die Verluste höher aus, als der vergleichbare Heizwärmebedarf. Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen aufgewendeter und nutzbarer Energie eines bestimmten Energieträgers.
Betrachtet man den Heizenergiebedarf eines Gebäudes auf ein Jahr, spricht man vom Jahres-Heizenergiebedarf.
Dieser berücksichtigt nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) den kompletten Wärmeverlust der entsprechenden Heizanlage und wird um den Beitrag der regenerativen Energiequellen gemindert. Eine solche regenerative Energiequelle, die im Hausbau zum Tragen kommt, kann beispielsweise eine Solaranlage sein, die der Warmwasserbereitung dient.

solarjahr

Für jeden Besitzer eines Hauses ist es mit Sicherheit von Interesse, wie effizient seine Heizungsanlage arbeitet. Dies beeinflusst in erheblichem Maße den gesamten Heizenergiebedarf eines Gebäudes. Je niedriger der Heizenergiebedarf einer Immobilie ist, umso weniger Energie muss dem Haus zugeführt werden, um die angestrebte Solltemperatur zu erreichen und aufrechtzuerhalten. Da die Preise für die Energieversorgung in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind und angesichts der Verknappung vieler natürlicher Ressourcen kein Ende dieses Aufwärtstrends in Sicht ist, empfiehlt es sich, von den traditionellen Energieformen abzukommen und vermehr auf wiedererneuerbare Energieformen zu setzen. Dies schont letztlich nicht nur nachhaltig die Umwelt, sondern auf lange Sicht auch erheblich den Geldbeutel des Hausbesitzers.

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