Fernwärme – Nahwärme

Fernwärme/ Nahwärme

Um einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, wird gerade in Ballungsgebieten die Benutzung von Fernwärme gefördert- bei einer guten Anschlussdichte ist es so möglich, 20 bis 30 Prozent der Emmissionen einer üblichen Heizanlage einzusparen. Wenn man sich die Kosten einer Erdwärmepumpe ansieht ist Fern oder Nahwärme auf jeden Fall ein lohnende Alternative.

Fernwärme- was ist das eigentlich?

Unter Fernwärme versteht man den Transport thermischer Energie, also der Energie, die in der nicht geordneten Bewegung der Moleküle und Atome der Stoffe gespeichert ist. Dieser Transport gelingt mit Hilfe eines meist unterirdisch verlegten, wärmeisolierten Rohrsystems, endet direkt beim Verbraucher und dient somit meist der Beheizung eines Gebäudes. Wird hierdurch eine gesamte Stadt oder ein gesamter Stadtteil erschlossen, spricht man von "Fernwärme"- handelt es sich um die Erschließung von einzelnen Häusern oder Wohnungen benutzt man den Begriff "Nahwärme".

Technische Umsetzung bei Fern und Nahwärme.

Durch Kraft-Wärme-Kopplung wird zwischen den einzelnen Turbinenstufen eines thermischen Kraftwerks Wärme mit Hilfe von Wasser, das eine hohe Wärmekapazität besitzt und somit für die Speicherung der thermischen Energie sehr geeignet ist, abgeleitet. Dieses nun erwärmte, enthärtete Wasser (in Form von Heißwasser oder auch Wasserdampf) wird nun durch wärmegedämmte Leitungen zu einer sogenannten Übergabe- oder Kompaktstation beim Verbraucher befördert. Der Weg des erhitzten Wassers zu den Wärmesenken hin wird hier als Vorlauf bezeichnet, der Transport zurück zur Wärmequelle heißt Rücklauf.


Wärmeleitung
Quelle: wikipedia.de

Anwendung:
Das Prinzip der Fernwärme hat sich in Städten wie Hamburg, Berlin oder Flensburg bereits stark durchgesetzt- in diesen Städten findet sich eine hohe Anschlussdichte, in Flensburg liegt der Anteil, der durch Fernwärme erschlossenen Gebäude sogar bei über 90 Prozent.


Flensburg- eine Vorzeigestadt in Sachen Fernwärme 
Quelle: energieverbaucher.de

Praktische Umsetzung und Vorteile der Fernwärme am Beispiel der Vorzeigestadt Flensburg:

Die eben erwähnte sehr hohe Anschlussdichte von über 90 Prozent bewirkt, dass Flensburg die geringsten Fernwärmepreise hat. Der Ausbau des Fernwärmenetzwerkes begann in Flensburg bereits 1969, 2 Jahre darauf wurde auch das stadteigene Kraftwerk umgebaut und weitere 4 Reserveheizkraftwerke errichtet.
Innerhalb dieser 30 Jahre konnte Flensburg erfreulicherweise sehr große Mengen an Kohlenstoffdioxidemissionen einsparen und auch die Staubentstehung eindämmen. 

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